Traumdeutung: Senf

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Allgemeine Deutung: Senf

Allgemeine Traumdeutung des Traumsymbols Senf



Senf warnt davor, sich auf 'krumme' Geschäfte einzulassen.

Die Traumdeutung des Traumsymbols Senf aus der volkstümlichen Sicht


Das Traumsymbol Senf aus europäischer Sicht

  • man beteilige sich nicht am Klatsch mit Nachbarn über jemanden, der einem mal nahe stand,- man wird verworrene Geschäfte machen,- ein solcher Traum bedeutet auch Zwietracht unter Verwandten,- glaubt man scharfen Senf zu schmecken, so werden derartige Reibereien dem Träumenden Schaden verursachen,- Gefahr durch freie Rede,- man sollte das Gehörte nicht wiederholen,-

  • bedeutet für den Landwirt wachsen und gedeihen zu sehen,- Zufriedenheit und Erfolg,- für den Seefahrer: Reichtum,-

  • Senfkörner essen und das Brennen im Mund verspüren: man wird eine übereilte Handlung, gefolgt von Kummer, bitter bereuen.

Das Traumsymbol Senf aus arabischer Sicht

  • Träumt einer, er bereite das Essen mit Senf, wird er viele Leute vor Gericht ziehen und schädigen,- ißt er selbst davon, wird ihn die Not nicht verschonen.

  • essen: du hast eine scharfe Zunge.

Das Traumsymbol Senf aus indischer Sicht

  • essen: eine Gefahr steht bevor.

Die psychologische Sicht der Traumdeutung des Traumsymbol Senf



Haben Sie im Traum 'Ihren Senf dazugegeben'? Dann waren Sie mit Ironie und intellektueller Schärfe an einem Gespräch beteiligt. (Oder, viel banaler: Sie haben Heißhunger auf Scharfes - und träumen davon.)

Allgemein



Senf warnt davor, sich auf 'krumme' Geschäfte einzulassen.

Artemidoros



Senf ist nur Ärzten nützlich, allen übrigen Menschen verursacht er heftige Schmerzen und bringt Verborgenes zutage. Es träumte jemand, er trinke zerriebenen Senf, nun war er in einen Prozeß verwickelt, und die Anklage lautete auf Mord. Er wurde verurteilt und geköpft,- denn er war das Getränk weder gewöhnt, noch war es überhaupt trinkbar. Außerdem war der Senf, den er getrunken, vorher durch einen sogenannten Durchschlag geschieden worden,- deshalb kam er durch einen Schiedsmann, das heißt durch einen Richter, zu Tode. (Wortspiel: krinein = sowohl scheiden als auch entscheiden und richten.)