Traumdeutung: Wirt

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Allgemeine Deutung: Wirt

Allgemeine Traumdeutung des Traumsymbols Wirt



Kräftiges, oft derbes Wesen verkörpert sich im Wirt, vor allem in der Wirtin, die oft wie eine große erdhafte Allmutter ist. Sie beide sind die Spender der natürlichen Lebensspeise, und wir sitzen innerlich am Tische eines einfachen und starken Lebens. Der Wirt und die Wirtin stehen als Gleichnis für gesunde und nährende Kräfte, und doch ist auch um sie als Gestalten des Unbewußten oft etwas Unheimliches, Dämonisches. Die Märchen erzählen vom Waldwirtshaus, das auch im Walde unseres Unbewußten steht und mit den finsteren Gewalten einen gefährlichen Zusammenhang haben kann. Denn das Unbewußte hat einen gütigen wie einen wilden Charakter.

Die Traumdeutung des Traumsymbols Wirt aus der volkstümlichen Sicht


Das Traumsymbol Wirt aus europäischer Sicht

  • Symbol einer urwüchsigen Unbewußtheit,-

  • sehen: verheißt eine gute Auskunft,- du wirst Neuigkeiten erfahren,- man wird bei einem Freund Unterstützung in einem Vorhaben finden,-

  • einen sprechen: man gibt mehr Geld aus, als das eigene Konto verkraften kann,-

  • sein: du wirst durch Schmeichler in Schulden kommen,-

  • Wirtin: warnt vor Eifersucht.

Das Traumsymbol Wirt aus arabischer Sicht

  • Wirt sehen: behandle die Menschen nach ihrem Bildungsgrad, du kommst dann am besten mit ihnen aus,-

  • Wirtin sehen: Schmeichelei und Eifersucht,-

  • sprechen: warnt davor, für seine Lebensführung mehr Geld auszugeben, als das Einkommen zuläßt,-

  • sein: Du bekommst ungebetene Gäste ins Haus. Bewahre Ruhe.

Das Traumsymbol Wirt aus indischer Sicht

  • Wirtschaft führen: du wirst dich gut fortbringen.

Die psychologische Sicht der Traumdeutung des Traumsymbol Wirt



Gesunde, nährende Kräfte, die uns aber auch zu Völlerei und ungesittetem Lebenswandel verführen können. Wirt(in) bringt das Bedürfnis nach unbeschwert fröhlicher Geselligkeit und Abwechslung zum Ausdruck. Im Einzelfall ermahnt es auch, nicht zu oberflächlich und leichtsinnig zu sein.

Allgemein



Kräftiges, oft derbes Wesen verkörpert sich im Wirt, vor allem in der Wirtin, die oft wie eine große erdhafte Allmutter ist. Sie beide sind die Spender der natürlichen Lebensspeise, und wir sitzen innerlich am Tische eines einfachen und starken Lebens. Der Wirt und die Wirtin stehen als Gleichnis für gesunde und nährende Kräfte, und doch ist auch um sie als Gestalten des Unbewußten oft etwas Unheimliches, Dämonisches. Die Märchen erzählen vom Waldwirtshaus, das auch im Walde unseres Unbewußten steht und mit den finsteren Gewalten einen gefährlichen Zusammenhang haben kann. Denn das Unbewußte hat einen gütigen wie einen wilden Charakter.