Traumdeutung: Schultern

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Deutung: Schultern

Die Traumdeutung des Traumsymbols Schultern aus der volkstümlichen Sicht


Das Traumsymbol Schultern aus europäischer Sicht

  • hohe, gesunde und schöne: du bist stark und fest,-

  • nackte sehen: es kündigt sich eine glückliche Wendung an, die die Welt in einem anderen Licht sehen läßt,-

  • die eigenen dünn sehen: man macht sich bei Unterhaltung und Freizeit von den Launen anderer abhängig,-

  • ein gebrochenes Schulterblatt: Belästigungen,-

  • geschwollen: Verdruß mit Hausgenossen,-

  • ein anderer legt seinen Kopf an Ihre Schultern: jemand appelliert an Ihr Mitgefühl oder Hilfsbereitschaft,-

  • den eigenen Kopf an eine fremde Schulter legen: man braucht jetzt Trost oder einen hilfsreichen Menschen, der einem unter die Arme greift,-

  • sich an einer ausweinen: man sollte einmal seinen freien Lauf lassen, ein guter Freund wird einem hierbei nützlich sein.

Das Traumsymbol Schultern aus arabischer Sicht

  • auffallend hohe und breite haben: deine Charakterfestigkeit wird siegen,- auch: du nimmst das Leben von der leichten Seite,-

  • schmale: man mutet dir zu viel zu, lehne es ab.

Die psychologische Sicht der Traumdeutung des Traumsymbol Schultern



Schulter steht für Tatkraft und Energie, mit der man bewältigt, was man aufgebürdet bekommt. Weint man sich daran aus, sehnt man sich nach Trost und Hilfe,- weint sich ein anderer an der eigenen Schulter aus, deutet das meist auf Mitgefühl hin.

Artemidoros



Starke, fleischige Schultern sind für jedermann von guter Vorbedeutung, ausgenommen für Leute, die hinter Schloß und Riegel sitzen. Denn wenn sie auch Manneskraft und Erfolg bedeuten, bringen sie letzteren allein Unheil,- diese werden die Leiden noch länger ertragen müssen, da ihre Schultern noch widerstandsfähig sind. Kranke Schultern bedeuten das Gegenteil von dem eben Beschriebenen, vielfach auch Tod oder Krankheit eines Bruders,- denn die Schultern sind gewissermaßen untereinander verbrüdert. Ein Mann träumte, er wolle seine Schulterhälfte sehen, bringe es aber nicht zustande. Er wurde einäugig und konnte auf diese Weise, da ihm auf der betreffenden Seite das Auge fehlte, die Schulter nicht sehen. Es träumte jemand, er trage auf den Schultern eine Menge glänzenden Goldes. Er erblindete infolge des strahlenden Glanzes des Goldes,- wie zu erwarten war, blendete es die Sehkraft des Tragenden.