Traumdeutung: Pech

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Allgemeine Deutung: Pech

Allgemeine Traumdeutung des Traumsymbols Pech



Wird manchmal wie das Sprichwort 'Wer (im Traum) Pech angreift, besudelt sich' übersetzt, womit das Unbewußte uns vor bösen Menschen im Lebensalltag warnen möchte. Wer Pech an den Hosen hat, bleibt sitzen, was genauso in der Schule wie in einem anderen Lebensbereich der Fall sein kann. Der Rückstand der Teer- und Erdöldestillation wurde sprachlich zum Gegenteil von Glück. Im Traum erscheint das Pech meist nur als die grauschwarze Masse, die durchaus als Unglückszeichen gewertet werden kann. So ist der Pechvogel eigentlich der an der Pechrute hängengebliebene Vogel, übertragen ins Wachleben der Unglücksrabe, dem augenblicklich einfach nichts gelingen will.

Die Traumdeutung des Traumsymbols Pech aus der volkstümlichen Sicht


Das Traumsymbol Pech aus europäischer Sicht

  • (Dichtungsmaterial) sehen: man wird bei jemandem angeschwärzt, auf dessen Wohlwollen man großen Wert legt,-

  • damit arbeiten: kommende Hindernisse führen einem geradewegs zu Glück und Erfolg,-

  • sich damit beschmutzen oder beschmutzt werden: bringt gute Kundschaft ins Haus,- Erfolg oder Gewinn werden einem von anderen mißgönnt werden,-

  • andere damit beschmutzt sehen: andere ernten, was man selbst gesät hat.

Das Traumsymbol Pech aus arabischer Sicht

  • Glück und Erfolg in der Zukunft,-

  • vor Augen haben: in Trübsal geraten,-

  • verarbeiten sehen: Hindernisse dienen unserem Vorhaben,- Erfolg und Reichtum im Geschäftlichen,-

  • selbst verarbeiten und schmelzen: deine Einmischung in schmutzige Angelegenheiten bereitet dir Unannehmlichkeiten,-

  • viel besitzen: man wird bald ein Erlebnis haben, das einem Freude und Zufriedenheit bereiten wird,-

  • damit sich beschmutzen: man wird im Leben viel Glück haben,-

  • andere sich damit beschmutzt sehen: die Arbeit und der eigene Fleiß bringt anderen mehr Nutzen als einem selbst.

Die psychologische Sicht der Traumdeutung des Traumsymbol Pech



Man muß keine 'Pechsträhne' haben, wenn man davon träumt. Pech gilt als ein Symbol für die Eigenschaft, an Menschen, Orten und Gewohnheiten auch dann noch zu 'hängen', wenn es keinen Sinn mehr hat. Man bleibt einfach 'kleben', kann sich kaum 'losreißen'. Die positive Seite: Menschen, die auch unter Belastungen 'wie Pech und Schwefel' zusammenhalten, sind verläßlich, bindungsfähig, und man kann auch noch Jahre später mit ihnen Kontakt aufnehmen, ohne daß es 'fremdelt'. Ihre Zuneigung bleibt stabil wie Pechdraht.

Allgemein



Wird manchmal wie das Sprichwort 'Wer (im Traum) Pech angreift, besudelt sich' übersetzt, womit das Unbewußte uns vor bösen Menschen im Lebensalltag warnen möchte. Wer Pech an den Hosen hat, bleibt sitzen, was genauso in der Schule wie in einem anderen Lebensbereich der Fall sein kann. Der Rückstand der Teer- und Erdöldestillation wurde sprachlich zum Gegenteil von Glück. Im Traum erscheint das Pech meist nur als die grauschwarze Masse, die durchaus als Unglückszeichen gewertet werden kann. So ist der Pechvogel eigentlich der an der Pechrute hängengebliebene Vogel, übertragen ins Wachleben der Unglücksrabe, dem augenblicklich einfach nichts gelingen will.