Traumdeutung: Nesseln

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Deutung: Nesseln

Die Traumdeutung des Traumsymbols Nesseln aus der volkstümlichen Sicht


Das Traumsymbol Nesseln aus europäischer Sicht

  • sehen oder riechen: Gesundheit,- Warnung vor übereilten Entschlüssen und Handlungen,- auf Ärger und andere Schwierigkeiten hin,-

  • sammeln: Wohlstand,-

  • durch Nesseln wandern ohne gestochen zu werden: verheißt Wohlstand,-

  • gestochen werden: man ist mit sich selbst unzufrieden und macht andere unglücklich,-

  • sich in die Nesseln setzen: ein Freund oder Liebespartner wird einem betrügen und durch Lügen viel Ärger bereiten,-

  • sich daran verbrennen: Verleumdung, Bosheit und Schaden durch falsche Menschen,-

  • Geht eine junge Frau durch Nesseln, werden Ihr verschiedene Männer einen Heiratsantrag machen. Ihre Entscheidung wird sie mit ängstlichen Vorahnungen erfüllen.

Das Traumsymbol Nesseln aus arabischer Sicht

  • sehen: von verleumderischen Tratschmäulern verunglimpft werden,-

  • sich daran verbrennen: durch Betrug und Hinterlist zu leiden haben,-

  • sich hineinsetzen: mit einer schlimmen Nachricht rechnen müssen,- auch: du wirst keine vorteilhafte Ehe oder Gemeinschaft eingehen,-

  • berühren: man sollte sich vor einer schweren Krankheit in acht nehmen,-

  • pflücken: du bist zu voreilig und hast nun Schaden,-

  • essen: Gesundheit und langes Leben.

Das Traumsymbol Nesseln aus indischer Sicht

  • pflücken: übereile dich nicht in deinen Handlungen, denn du könntest dir selbst schaden,-

  • sehen: sieh dir deine Mitmenschen besser an,- du wirst eine unvorsichtige Äußerung machen,-

  • sich hineinsetzen: Verleumdung.

Die psychologische Sicht der Traumdeutung des Traumsymbol Nesseln



Setzt man sich im Traum in die Nesseln, hat das die gleiche Bedeutung für das Wachleben, wie es der Volksmund andeutet. Man war so unbesonnen, sich in Gefahr zu begeben, und muß nun versuchen, aus eigener Kraft wieder herauszukommen. Greift der Träumer in die Nesseln, sollte er sich einmal einer Kontrolluntersuchung unterziehen, weil möglicherweise unterschwellig ein psychisches Leiden angekündigt wird.