Traumdeutung: Mund

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Allgemeine Deutung: Mund

Allgemeine Traumdeutung des Traumsymbols Mund



Mund kann erotische Bedürfnisse verdeutlichen oder allgemein für Mitteilungs- und Kontaktbedürfnis stehen. Oft symbolisiert er auch die Art und Weise, wie man äußere Eindrücke aufnimmt. Zuweilen warnt er konkret davor, den 'Mund zu voll zu nehmen'.

Die Traumdeutung des Traumsymbols Mund aus der volkstümlichen Sicht


Das Traumsymbol Mund aus europäischer Sicht

  • wie die Zähne meist als rein sexuelles Zeichen der Potenz bei Mann und Frau zu verstehen,-

  • der eigene: man solle seine Zunge im Zaum halten,-

  • Schmerzen darin haben: bedeutet, daß man vorsichtig in seiner Rede sein soll,- allgemein bezieht sich ein Traum vom Mund auf Verschwiegenheit,-

  • schmalen sehen: signalisiert kommendes Geld,-

  • breiter: verkündet Ehre,-

  • großen haben: du genießt Achtung,- man verspricht ein guter Redner zu werden,-

  • großen sehen: einen Gefährten bekommen, der mehr als Geld wert ist,-

  • an einer Person einen großen sehen: man soll den Mund nicht so voll nehmen,-

  • ihn aufmachen wollen und nicht können: Krankheit, Todesgefahr.

Das Traumsymbol Mund aus arabischer Sicht

  • Träumt der Kaiser oder ein Fürst, Wangen, Schläfen und Mund hätten sich schön geweitet, wird er Ruhm und Ehre im Krieg erlangen,- ein gemeiner Mann oder eine Frau kann in Beruf und Arbeit mit einem besseren Verdienst rechnen. Ein Leiden an diesen Gesichtspartien bedeutet das Gegenteil von dem Gesagten.

  • Dünkt es den Kaiser, er habe ein Leiden am Mund, so daß er weder sprechen noch essen kann, werden seine Schatzkammern sich leeren und die Steuereinnahmen erheblich zurückgehen,- einem einfachen Mann prophezeit es ein Leben in Armut.

  • Hat einer die Maulsperre bekommen, so daß er gar nicht mehr essen kann, wird er bald sterben, sei er wer immer.

  • großer: verheißt Anmaßung und Grobheit,- man sollte sich seine Worte gut überlegen, bevor man sie über die Lippen bringt,- auch: man läuft Gefahr, zu große Versprechungen zu machen, die man nicht einhalten kann,- auch: sich vor Lügen und Übertreibungen jeglicher Art hüten,-

  • kleiner: verheißt Schüchternheit und Bescheidenheit,-

  • offen: du wirst etwas Erstaunliches hören,-

  • geschlossen halten: du warst zu voreilig nun hast du deinen Schaden (Warntraum),-

  • nicht öffnen können: dein Leben wird bedroht werden,-

  • voll haben: du sprichst und versprichst zu viel,-

Das Traumsymbol Mund aus indischer Sicht

  • Der Mund ist das Haus des Menschen, welches alles in ihm Befindliche birgt.

  • Träumt einer, sein Mund sei größer und kräftiger geworden, wird sein Hausstand mächtig erstarken.

  • Eine Wunde oder Verletzung am Mund prophezeit demjenigen, dem er sein Haus anvertraut hat, Unheil. Hat er keinen Hausverwalter, beziehe er es auf seine Ehefrau.

  • großer: Reichtümer werden sich anhäufen durch Erbschaften,-

  • nicht öffnen können: Todesgefahr.

Das Traumsymbol Mund aus persischer Sicht

  • Ein Traum, in dem ein Mund besonders häufig oder auffallend hervortritt, gilt als dringende Empfehlung, weniger, aber überlegter zu sprechen sowie mehr und besser zuzuhören. Auch sollte sich der Betreffende vor Übertreibungen hüten, da sie eine Aufeinanderfolge unangenehmer Begebenheiten auslösen könnten. Allgemein soll der Träumende dem Bild entnehmen, daß er besser ohne Übertreibungen und Lügen lebt, vor allem, weil er dabei Gefahr läuft, sich selbst zu glauben und zu einer Lebenslüge zu verführen.

Die psychologische Sicht der Traumdeutung des Traumsymbol Mund



Der Mund dient zwar zur Nahrungsaufnahme, ist aber auch ein Mitteilungsinstrument von Gefühlen und Gedanken. Der Kuß ist eine intensive Form einem anderen Menschen seine Gefühle mitzuteilen. So ist der Mund im Traum auch ein Symbol für die Beziehung zu anderen Menschen, das Bedürfnis nach Kontakt oder nach Mitteilung.

Allgemein



Mund kann erotische Bedürfnisse verdeutlichen oder allgemein für Mitteilungs- und Kontaktbedürfnis stehen. Oft symbolisiert er auch die Art und Weise, wie man äußere Eindrücke aufnimmt. Zuweilen warnt er konkret davor, den 'Mund zu voll zu nehmen'.