Traumdeutung: Märtyrer

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Deutung: Märtyrer

Allgemeine Traumdeutung des Traumsymbols Märtyrer



Märtyrer kann für die Neigung zur Selbstaufopferung oder für selbst verschuldete Schwierigkeiten stehen, manchmal auch Heuchelei anzeigen. Manchmal kommen darin unterdrückte Eigenschaften zum Vorschein, die das innere Gleichgewicht stören. Wenn sich der Träumende in seinem Traum als Märtyrer erlebt, dann illustriert dies seine Unfähigkeit, mit Nachdruck 'nein' zu sagen, und seinen Hang, aus Pflichtgefühl zu handeln. Wenn eine andere Traumfigur sich als Märtyrer gibt, hat der Träumende zu große Erwartungen an diese Person.

Die Traumdeutung des Traumsymbols Märtyrer aus der volkstümlichen Sicht


Das Traumsymbol Märtyrer aus europäischer Sicht

  • sehen: Warnung vor unbedachtem Handeln, falschen Freunden und ein unglückliches Zuhause, sowie Verluste in wichtigen Angelegenheiten,-

  • selbst sein: man hat selbstverschuldete Sorgen,- man wird von Freunden getrennt sein und von Feinden verleumdet.

Das Traumsymbol Märtyrer aus arabischer Sicht

  • Du läßt jemand anderen deine Schuld tragen, das bringt kein Glück.

Die psychologische Sicht der Traumdeutung des Traumsymbol Märtyrer



Wenn ein Traum von einem religiösen Märtyrer handelt, verlangt dies vom Träumenden, über seine religiöse Erziehung und seinen Glauben nachzudenken. Vielleicht läßt er sich von übertriebener Begeisterung leiten.

Allgemein



Märtyrer kann für die Neigung zur Selbstaufopferung oder für selbst verschuldete Schwierigkeiten stehen, manchmal auch Heuchelei anzeigen. Manchmal kommen darin unterdrückte Eigenschaften zum Vorschein, die das innere Gleichgewicht stören. Wenn sich der Träumende in seinem Traum als Märtyrer erlebt, dann illustriert dies seine Unfähigkeit, mit Nachdruck 'nein' zu sagen, und seinen Hang, aus Pflichtgefühl zu handeln. Wenn eine andere Traumfigur sich als Märtyrer gibt, hat der Träumende zu große Erwartungen an diese Person.

Spirituell



Auf der spirituellen Ebene kann der Märtyrer im Traum möglicherweise das Bedürfnis des Träumenden darstellen, sich in der Opferrolle zu sehen und seinem Leben auf diesem Wege mehr Sinn zu verleihen.