Traumdeutung: Kloster

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Deutung: Kloster

Die Traumdeutung des Traumsymbols Kloster aus der volkstümlichen Sicht


Das Traumsymbol Kloster aus europäischer Sicht

  • verkündet ein behagliches Leben, für Ledige auch baldige Verlobung oder Verheiratung,-

  • auftauchend: man ist mit dem derzeitigen Umfeld unzufrieden und sieht sich nach einem neuen um,-

  • sehen: Ruhe und Frieden,-

  • hineingehen: innige Freude im Alter,-

  • in einem Zuflucht suchen: die Zukunft wird nur dann frei von Sorgen und Feinden sein, wenn man beim Betreten des Gebäudes keinen Priester begegnet,- geschieht das, so wird man vergeblich versuchen, weltliche Sorgen und seelischen Kummer zu entfliehen,-

  • in eins eintreten: bringt Segen,-

  • sich in einem befinden: man wird in nächster Zukunft die Vorzüge guter Gemeinschaft genießen können,-

  • Erblickt ein junges Mädchen ein Kloster, wird ihre Tugend auf die Probe gestellt.

  • Bei einer jungen Frau verheißt dies, daß sie ein selbstloses Leben führt, indem sie anderen in deren Kummer hilft.

Das Traumsymbol Kloster aus arabischer Sicht

  • sehen: fromme Gedanken werden dich in deinem Unglück trösten,- auch: du wirst eine schöne Reise tun,-

  • betreten: man will dich in deiner Freiheit einschränken,-

  • sich darin aufhalten: böse Menschen werden dir fern bleiben.

Das Traumsymbol Kloster aus indischer Sicht

  • hineingehen: du wirst ein kirchliches Amt übernehmen,-

  • sehen: du hast mit Widerwärtigkeiten zu kämpfen.

Die psychologische Sicht der Traumdeutung des Traumsymbol Kloster



Ein Ort der Stille und Selbstbesinnung - aber auch eine hervorragende Möglichkeit, um sich der Realität und den Anforderungen des Lebens zu entziehen. Genauso ist die symbolische Bedeutung dieser 'Insel des Friedens und der Abgeschiedenheit' zu verstehen: Man hat Angst vor dem 'wirklichen Leben' und neigt zur Realitätsflucht, und wenn sich für dieses Problem eine akzeptable Lösung anbietet, nimmt man dort Zuflucht - auch wenn man sich 'strengen Regeln unterwerfen' (und auf Individualität verzichten) muß. Manchmal auch: ein Selbstbestrafungstraum, in dem man 'für etwas büßen möchte'. Sieht man sich in ein Kloster versetzt, möchte man seelische Einkehr halten, wahrscheinlich auch mehr Ruhe in sein Leben bringen. Das Bild des Klosters gilt auch als Symbol für eine Verwirrung der Gefühle. Gleichzeitig wird einem jedoch geraten, diesen Zustand seinen Bekannten zu verschwiegen. Wir haben eine stärkere Reserviertheit nötig.