Traumdeutung: Hyäne

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Deutung: Hyäne

Die Traumdeutung des Traumsymbols Hyäne aus der volkstümlichen Sicht


Das Traumsymbol Hyäne aus europäischer Sicht

  • verkündet einen Streit mit einem alten Weib, den man selbst hervorgerufen hat,-

  • eine sehen: Warnung vor einem Raubüberfall,- auch: bevorstehende Enttäuschungen und Mißerfolge, sowie mangelnde Kooperationsbereitschaft Ihrer Mitarbeiter,- für ein Liebespaar: häufige Streitereien sind abzusehen,-

  • viele Hyänen sehen: bedeutet eine Katastrophe im Lande,-

  • von einer bedroht werden: man wird in eine verzweifelte Lage geraten,-

  • von einer angegriffen werden: man kommt in Kontakt mit Wichtigtuern,-

  • eine töten: man wird sich aus einer Gefahr retten.

Das Traumsymbol Hyäne aus arabischer Sicht

  • Die Hyäne bedeutet eine bösartige Hurenwirtin und Hexe, auch eine Zauberin.

  • Träumt einer, er reite auf einer Hyäne, wird er sich mit solch einem Weib einlassen.

  • Zielt er auf die Hyäne mit einem Pfeil oder Stein, wird es mit dem Weib Streit und Zank geben.

  • Ringt jemand im Kampf mit einer Hyäne diese zu Boden, wird er sich ein solches Weib mit Gewalt gefügig machen.

  • Ißt einer Hyänenfleisch, wird er von solch einem Frauenzimmer entsprechend dem Verzehr für eine gewisse Zeit verzaubert werden.

  • Hyänenmilch zu trinken bedeutet Verlust seines Geldes und bittere Armut,-

  • allgemein neuer: Warnung, das man sich nicht allzu viel von Protektion erhoffen sollte.

Die psychologische Sicht der Traumdeutung des Traumsymbol Hyäne



Es kann vorkommen, daß die Hyäne im Traum auf Aggressivität und Triebhaftigkeit hinweist. Im allgemeinen hat sie aber die gleiche Bedeutung wie der Geier. Das Traumbild der Hyäne symbolisiert also Rücksichtslosigkeit, Besitzgier, Skrupellosigkeit und Egoismus. Auch: für 'emotionale Verfressenheit'. Man kann von Zuwendung, körperlicher Nähe und Sex nicht genug bekommen.

Spirituell



Die Hyäne ist das Sinnbild des Geizes.

Artemidoros



Die Hyäne bedeutet ein Mannweib, eine Zauberin oder einen bösartigen Menschen, der sich widernatürlichen Trieben hingibt. (Die Auslegung beruht auf die Zwitternatur dieses Tieres und das es nicht geschlechtlich gezeugt sei. Antiker Volksglaube schrieb der Hyäne einen regelmäßig wiederkehrenden Geschlechtswechsel zu.) Sie steht für träge Subjekte und Nichtstuer, vielfach stellt sie auch Giftmischer dar.