Traumdeutung: Furcht

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Deutung: Furcht

Die Traumdeutung des Traumsymbols Furcht aus der volkstümlichen Sicht


Das Traumsymbol Furcht aus europäischer Sicht

  • Alpdruck infolge Kreislauf- und Herzstörungen,-

  • empfinden: bringt Kummer und Mangel sowie eine entscheidende Wendung im Leben,- auch: dem schüchternen Liebhaber winkt Erfolg,-

  • anhaltende Furcht empfinden und die Ursache nicht finden können: von jemanden hintergangen werden, den man vertraute,-

  • vor einem Phantom empfinden: bringt größere Aufregungen,-

  • jemanden in solche versetzen: man wird in eine kritische Lage kommen.

Das Traumsymbol Furcht aus arabischer Sicht

  • haben: schwere Tage mit Sorgen und Ärger.

Das Traumsymbol Furcht aus indischer Sicht

  • haben: deine Freunde sind nicht so ehrlich, wie sie tun.

Das Traumsymbol Furcht aus persischer Sicht

  • Dieses Signal ist an die übrigen Zeichen des Traumes gebunden. Allgemein bedeutet Furcht im Traum, daß der Betreffende lernen muß, sein Leben klarer zu sehen und sich zu seinen Schwächen zu bekennen. Ebenso muß er erkennen, daß er Ängste und Sorgen hat, die ihm Probleme bereiten werden, solange er selbst nichts unternimmt, sie aus der Welt zu schaffen.

Die psychologische Sicht der Traumdeutung des Traumsymbol Furcht



Furcht entsteht im Traum nicht selten körperbedingt bei Herz-Kreislauf- oder Magenbeschwerden,- sprechen dafür auch im Wachzustand auftretende Symptome, sollte man eine Untersuchung veranlassen. Oft kommt im Traum auch die reale Furcht vor bevorstehenden Ereignissen und Aufgaben zum Ausdruck, das ergibt sich aus der tatsächlichen Lebenssituation. Manchmal kündigt die Furcht an, daß man zuviel ins Unbewußte verdrängt und deshalb Furcht vor sich selbst hat, was durch mehr Selbsterkenntnis, Harmonie, mehr Mut und Entschlossenheit im Wachleben zu bessern ist.

Artemidoros



Furcht zu haben ist für niemand gut, weil der von Furcht Geplagte sich ganz und gar nicht zu behaupten vermag, sondern ohne jeden äußeren oder inneren Halt sich allen Eindrücken zugänglich macht, so daß er um so schneller ein Opfer seiner eigenen Befürchtungen wird.